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Am 23. Juli sind die Olympischen Spiele in Japans Hauptstadt Tokio gestartet. Diesmal unter ganz bestimmten Regeln und Bedingungen durch die Coronakrise. Der Ansatz dieses Leserbriefes beschäftigt sich weniger mit den Spielen, obwohl sie natürlich zu den folgenden Überlegungen angeregt haben, vielmehr haben sie das Interesse an Japan in einer besonderen Weise geweckt.


Liebes UniWehrsEL,

kommt ein Japaner nach Hamburg. So könnte ein Witz beginnen, ist aber der Auftakt zu einem Krimi über das Verhältnis von Japan und Deutschland. Der Titel heißt „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“. Durch ein Freundschaftsprogramm der zwei Länder wird der gut gekleidete Spitzenermittler Takeda nach Hamburg geschickt.

Eigentlich soll er dort nur als Maskottchen mit einer Ermittlerin sich in Hamburg eine schöne Zeit machen. Doch Herr Takeda hat ein ausgesprochen großes Talent zur Entdeckung und dem Lösen von Mordfällen. Ich bin gerade ganz zufrieden, diese neue Krimi-Reihe entdeckt zu haben. Er mag übrigens gerne Jazzmusik und spielt Saxophone. Klingt das für Dich nach einer interessanten Art sich mit der japanischen Kultur zu beschäftigen?

Darüber hinaus versuche ich einen weiteren Themenbezug zu Asien zu finden. Ich denke z.B. an das Gutenbergmuseum in Mainz, mit seiner Buchdruckecke aus Japan oder das Weltkulturenmuseum in Frankfurt mit der Ausstellung „Grey is the new Pink“. Der Forscher und Autor Dan Buettner hatte sich dort mit dem Thema der Langlebigkeit beschäftigt und das bekannte Okinawa als Beispiel in einem Video hervorgehoben.

Auch das Museum für angewandte Kunst hat eine Asienabteilung, in der Japan mit grünen Sakebechern vertreten war, zudem gab es in einer Sonderausstellung mit Fotografien über Japan/Tokio und Takashi Murakami. Seine Arbeiten sind von japanischen Zeichentrickfiguren und Mangas inspiriert.

Als Oper gibt es Madame Butterfly von Puccini, welche in Wiesbaden lief. Madame Butterfly spielt in Japan und ist eine Liebegeschichte zwischen einer Geisha und einem Amerikaner.

Im Filmmuseum Frankfurt gab es schon mal ein Asienfilmfestival mit japanischen Filmen wie z.B “Das wandelnde Schloss”, einem Antikriegsfilmvon Hiayo Miyazaki oder “Chihiros Reise ins Zauberland”, ein Zeichentrickfilm. Chihiro verläuft sich dabei in eine magische Welt, die von einer Hexe beherrscht wird. Wer ihre Regeln nicht einhält, wird in ein Tier verwandelt. Er war lange Zeit der nach Einspielergebnissen weltweit erfolgreichste Animefilm. Das sind übrigens in Japan produzierte Animationen, mit ihren bekannten Figuren. Anime-Zeichentrickfilme sind das Pendant zu Manga, dem japanischen Comic. Der Insiderhandel mit Animefiguren ist inzwischen sehr groß. Sie wurden als Botschafter des Friedens bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele gezeigt.

Falls du immer mal Sushi isst, ist das auch Japanisch. Die Chinesen essen traditionell eine Schale Reis – hat Mao den Chinesen als Essen zugestanden, aber keinen Rohen Fisch dabei.  

Und wenn du schon mal im Japanischen Viertel in Düsseldorf warst brauchst du nicht mehr nach Tokio.

In Bad Langensalza gibt es einen japanischen Garten. Dort hast du Japan im Mini-Format. Anbei der Link. Das Fazit ist also, es gibt mehr Bezug zu Japan als du denkst.

Sehnsucht nach Japan? Dann ab nach Düsseldorf

Filmstarts

  • Beitrags-Kategorie:Blog
  • Beitrag zuletzt geändert am:31. Juli 2021
  • Lesedauer:3 min Lesezeit