Guten Morgen,
heute gleich aufgewacht mit einem Regenschauer an meinem Fenster. Ich habe eine interessante Sendung bei Arte über Vermeers geheimnisvolle Kunst entdeckt.
Frauen und Männer vom Licht verklärt auf den Bildern, was erzählen uns Bilder aus dem Jahr 1657. Was geschah in bürgerlichen Wohnzimmern um diese Zeit?
Wieviel Handwerkskunst war in dieser Zeit von Nöten?
Auch Blumenzwiebeln, Biberfallen und der Kapitalmarkt spielen eine Rolle.
Das ist gelebte Zeitgeschichte. Viel Spaß daran.
„Vermeer lebte und arbeitete sein ganzes Leben lang in Delft. Er könnte von seinem Delfter Künstler-Gefährten Carel Fabritius (1622-1654) oder von Leonaert Bramer (1596-1674) ausgebildet worden sein. Vermeer war Protestant, heiratete aber 1653 die wohlhabende Katholikin, Catharina Bolnes, mit der er vierzehn Kinder bekam. Auch Catharinas Mutter, Maria Thins, lebte mit der Familie zusammen.
Nach Vermeers Tod geriet sein Name nahezu in Vergessenheit. Viele Jahre wurden seine Gemälde anderen Künstlern zugeordnet, die zu der Zeit bekannter waren, zum Beispiel Pieter de Hooch (1629-1684). Aber im 19. Jahrhundert wurde Vermeer „wiederentdeckt“. Der französische Kritiker Théophile Thoré (1807-1869) bezeichnete ihn als Genie und verschaffte ihm große internationale Aufmerksamkeit, die bis heute andauert.“ (Quelle: Mauritiushuis„)
