Du betrachtest gerade Ellen zwischen Paragraphen und Menschlichkeit: Die Kunst den ungelösten Konflikt auszuhalten („Agree to Disagree)“

Konflikte in der Familie – wie beispielsweise die über die deutsche Duldungspolitik – rühren meist von tiefen, emotionalen Meinungsverschiedenheiten über Migration, Humanität, Rechtssicherheit und die wirtschaftliche Belastbarkeit des Landes her. Die Duldung versteht sich dabei „nicht als dauerhafter Aufenthaltstitel, sondern als die zeitweise Aussetzung der Abschiebung für ausreisepflichtige Personen“. Weil das Thema hochkomplex ist und oft mit persönlichen Werten verknüpft wird, führt es in vielen Familien, am Stammtisch und auch im Klassenzimmer zu heftigen Diskussionen. Darüber hat sich Ellen, die uns inzwischen vertraute ältere Lehrerin, Gedanken gemacht.

Wenn ich an meine Jahre im Klassenzimmer zurückdenke, sehe ich nicht nur Lehrpläne und Kreidestaub. Ich sehe Gesichter. Ich sehe Amira, die mit elf Jahren fließend Deutsch sprach, mathematische Formeln aufsaugte wie einen Schwamm und deren Augen jedes Mal vor nackter Angst flackerten, wenn es an der Klassenzimmertür klopfte. Ihre Familie lebte im Status der „Duldung“ – ein bürokratisches Wort, das für ein Kind bedeutet: Du bist hier, aber du gehörst nicht dazu. Und morgen bist du vielleicht weg.

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Als mein Schüler Jonas mich neulich nach dem Unterricht ansprach – sichtlich aufgewühlt von den Nachrichten –, sagte er: „Es kann doch nicht sein, dass Menschen ohne Bleiberecht einfach hierbleiben. Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit für uns alle?“

In diesem Moment spürte ich sie wieder: die tiefe, schmerzhafte Kluft, die quer durch unser Land und durch so viele Familien geht. Jonas sprach nicht aus Bosheit. Er sprach aus einem zutiefst menschlichen Bedürfnis heraus, das uns psychologisch alle antreibt: dem Wunsch nach Ordnung, Fairness und Berechenbarkeit.

Die Psychologie lehrt uns, dass politische Debatten wie die über die Duldungspolitik deshalb so erbittert geführt werden, weil sie zwei unserer fundamentalsten moralischen Urinstinkte gegeneinander ausspielen. Auf der einen Seite steht die Ethik der Pflicht und des Rechts (dazu auch DLF Pflichtenkollision des Staates). Menschen, die so argumentieren wie Jonas, benötigen ein Gefühl von Sicherheit. Für sie ist der Rechtsstaat ein Versprechen: Wer sich an die Regeln hält, wird belohnt; wer kein Recht hat, muss gehen. Wird dieses Prinzip durch jahrelange „Kettenduldungen“ aufgeweicht, empfindet das Gehirn dies psychologisch als Bedrohung der sozialen Ordnung. Es entsteht Ohnmacht und daraus Wut.

Auf der anderen Seite steht die Ethik des Mitgefühls und der Fürsorge (dazu auch Positive Psychologie Warum Mitgefühl wichtig ist). Das ist die Perspektive, die ich als Lehrerin oft eingenommen habe, wenn ich das konkrete Kind vor mir sah. Hier reagiert unsere Psyche auf das Leid des Einzelnen.

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Wer Amiras Angst miterlebt hat, für den schrumpfen Paragraphen zu kalten, grausamen Zeilen zusammen. Für diese Seite ist der Versuch, einen integrierten Menschen abzuschieben, ein moralischer Bruch, der sich anfühlt wie ein Verrat an der Menschlichkeit.

Das Drama unserer Duldungspolitik ist, dass beide Seiten auf ihre Weise recht haben. Das macht die Diskussion psychologisch so unerträglich. Wir streiten in den Familien oft gar nicht über Fakten, sondern wir verteidigen unsere eigenen psychologischen Kernbedürfnisse. Wer Ordnung fordert, ist kein Unmensch. Wer Mitgefühl fordert, ist kein naiver Träumer.

Wenn ich also mit Jonas diskutiere, versuche ich, ihm genau das zu zeigen. Die Duldung ist kein böser Wille des Staates, sondern der verzweifelte Versuch, das Recht aufrechtzuerhalten, wenn die Realität – fehlende Pässe, Abschiebestopps in Kriegsgebiete – eine Durchsetzung unmöglich macht. Es ist eine bürokratische Warteschleife, die uns alle psychologisch überfordert: sie nimmt den Bürgern das Vertrauen in die Konsequenz des Staates, und sie nimmt den Betroffenen die Würde einer Perspektive.

Wir werden diesen Konflikt nicht lösen, indem wir die Gegenseite als „herzlos“ oder „gesetzlos“ beschimpfen. Erst wenn wir anerkennen, dass der andere aus einer tiefen, legitimen menschlichen Sorge heraus spricht, können wir aufhören zu streiten und anfangen, gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie Recht und Menschlichkeit wieder zueinanderfinden.


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Ellen schreibt in ihr Tagebuch:

„Du hast doch keine Ahnung von der Realität da draußen!“, schleuderte Jonas mir entgegen. Seine Stimme war laut, seine Muskeln angespannt. Es war nicht das erste Mal, dass ein Gespräch über Migration so endete. Egal ob im Lehrerzimmer, beim Familienfest oder am Stammtisch: Sobald das Wort „Duldung“ fällt, fliegen die Fetzen. Die Sachlichkeit verabschiedet sich meist nach den ersten zwei Sätzen. Stattdessen gibt es Vorwürfe, hochrote Köpfe und verhärtete Fronten.

Warum ist das so? Warum mutieren wir bei diesem Thema zu unerbittlichen Kämpfern? Die Wahrheit ist: Solche Gespräche laufen in der Realität deshalb so schief, weil es gar nicht um die Duldung geht. Es geht um unsere Identität. Psychologisch gesehen schaltet unser Gehirn bei diesem Thema sofort in den Überlebensmodus – in das klassische „Wir gegen Die“-Denken (dazu auch Goethe-Universität Das Vorurteil und ‚die da‘).

Sobald Jonas fordert, dass abgelehnte Asylbewerber konsequent abgeschoben werden müssen, hört die Gegenseite nicht etwa ein Argument für den Rechtsstaat. Sie hört: „Mir sind die Schicksale dieser Menschen egal.“ Und wenn ich von Amira erzähle, dem geduldeten Mädchen aus meiner Klasse, hört Jonas nicht ein Plädoyer für Menschlichkeit. Er hört: „Die Regeln unseres Landes sind mir völlig unbegreiflich. …“

Das ist ein psychologischer Schutzmechanismus, den man kontrafaktische Validierung oder kognitive Dissonanz nennt. Ich kenne gerät in Gefühle der kognitiven Dissonanz

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(auch unser Beitrag „Gedanken zu Alltagskonflikten„) nur zu gut. Unser Gehirn hasst Grauzonen. Die Duldungspolitik ist aber eine einzige, riesige Grauzone – ein juristisches Provisorium. Weil dieser Zustand schwer auszuhalten ist, flüchten wir uns in extreme Positionen. Die eine Seite baut sich das Feindbild des „herzlosen Abschiebe-Fanatikers“. Die andere Seite baut sich das Feindbild des „naiven, weltfremden ‚Gutmenschen‚“.

In dem Moment, in dem wir den anderen in diese Schublade stecken, haben wir aufgehört, mit einem Menschen zu sprechen. Wir sprechen mit einem Feindbild. Und gegen Feinde argumentiert man nicht sachlich – Feinde bekämpft man. Jedes Faktum, das die eigene Meinung bedroht (wie die Tatsache, dass viele Abschiebungen rechtlich gar nicht möglich sind, oder dass Kettenduldungen den Staat Millionen kosten), wird sofort ausgeblendet oder als „Fake“ abgetan.

Wenn Jonas mich also anschreit, dann tut er das auch aus einer tiefen Ohnmacht heraus. Er sieht ein System, das unlogisch wirkt, und fühlt sich vom Staat nicht gehört. Wenn ich wiederum wütend werde, verteidige ich mein Selbstbild als empathischer Mensch.

Ein ehrliches Essay über dieses Thema darf diesen Schmerz und diese Wut nicht verschweigen. Wir müssen zugeben: Es ist verdammt schwer. Diese Gespräche tun weh, weil sie uns an die Grenzen unserer eigenen Toleranz bringen. Aber der erste Schritt zur Besserung ist nicht, Recht zu haben – sondern zu kapieren, warum der andere gerade so schreit.

Ich gebe zu, dass die Gespräche oft destruktiv und laut sind und in einem „Du hast doch keine Ahnung!“ gipfeln. Ehrlichkeit bedeutet also, weg vom Idealismus. Mir sind doch eigentlich die psychologischen Mechansimen bekannt. Das „Wir gegen Die“-Denken und die Feindbild-Konstruktion erklären das scheiternde Gesprächsniveau im Klassenzimmer oder auch am Küchentisch. Der Disput endet nicht mit einer Umarmung, sondern mit der harten Erkenntnis, dass das Ertragen der anderen Meinung verdammt viel Arbeit ist und es nicht immer ein Happy End gibt.

Dennoch gibt es einen Unterschied, ob diese Kontroversen in der Konstellation der Familie laufen oder um die Konstellation Lehrerin und Schüler. In der Familie schmerzt der Streit deshalb so extrem, weil hier zwei Welten aufeinanderprallen, die eigentlich Sicherheit bieten sollten.

Familie basiert auf der ungeschriebenen Annahme: „Wir gehören zusammen, wir teilen dieselben Grundwerte.“ Wenn sich am Esstisch herausstellt, dass der eigene Vater, die Schwester oder das Kind beim Thema Migration völlig anders denkt, fühlt sich das psychologisch wie ein Bruch dieses Urvertrauens an. Man fragt sich plötzlich entfremdet: „Wer bist du eigentlich? Kennen wir uns überhaupt?“ Es geht um das verletzte Urvertrauen. Anders als bei Fremden steht in der Familie bei jedem politischen Streit die Beziehung auf dem Spiel. Das Gehirn signalisiert im Hintergrund ständig Angst: „Wenn ich jetzt meine Meinung sage, mag mich meine Familie vielleicht nicht mehr.“ Dieser unbewusste Druck macht die Diskussion im Raum so extrem geladen. Das bedeutet nicht nur Verrat am Wir-Gefühl, sondern auch Angst vor Liebesentzug. Das Gefühl, das danach bleibt („Das war alles völlig umsonst“), entsteht, weil man das Gegenüber ja eigentlich liebt und überzeugen möchte. Das Scheitern fühlt sich an wie eine persönliche Niederlage. Ein Gefühl der Sinnlosigkeit schleicht sich ein.

Ganz anders läuft es bei mir und Jonas. Da geht es um das verletzte Rollenbild. Für mich als Lehrerin ist das Gefühl nach dem Streit oft von Selbstzweifeln geprägt. Mein Anspruch ist es, zu bilden, zu vermitteln und Ruhe zu bewahren. Wenn ich mich aber emotional mitreißen lasse und vielleicht selbst laut werde, bleibt danach Scham: „Ich bin die Erwachsene, die Pädagogin, ich hätte das besser moderieren müssen.“ Dahinter steckt meine Angst vor dem Verlust meiner pädagogischen Souvereinität. Als Lehrerin investiere ich viel Herzblut in junge Menschen. Wenn ein Schüler dann Positionen vertritt, die ich vielleicht als kalt oder empathielos empfinde, fühlt sich das für mich wie ein persönliches Scheitern meiner Erziehungsarbeit an. Bin ich dann über mich selbst entttäuscht oder über die junge Generation im allgemeinen?

Und löse ich nicht das Gefühl der Ohnmacht im Schüler aus? Für Jonas bleibt das Gefühl, von einer Autoritätsperson nicht ernst genommen oder moralisch verurteilt worden zu sein („Die hält mich jetzt bestimmt für einen schlechten Menschen“). Das zerstört das Vertrauensverhältnis, das für das Lernen so wichtig ist.

Und noch eines muss ich bei der jeweiligen Situation unterscheiden (da schießt mir doch gleich „Situation und Konstellation“ vom Verschwinden unsers Spielraums von Hartmut Rosa durch den Kopf), auch der gegebene Rahmen spielt eine wesentliche Rolle. Bei einem Familienfest oder beim Abendessen kann man nicht einfach weglaufen. Man sitzt fest. Die Enge des Raums verstärkt den psychologischen Druck. Der Streit eskaliert, weil die Fluchtoption fehlt. Das Gefühl danach ist oft eine bleierne, aggressive Stille im Haus.

Situation und Konstellation – das Gefühl der Ohnmacht Image by Franz26 from Pixabay

Streitet man sich vor der restlichen Familie oder vor der ganzen Schulklasse, geht es plötzlich nicht mehr um die Sache, sondern um Status und Gesichtswahrung. Niemand will vor den anderen als Verlierer dastehen. Das zwingt die Beteiligten dazu, härter und unfairer zu kämpfen, als sie es unter vier Augen tun würden.

Ellen zieht ein Fazit über ihre Gefühle: Die Erschöpfung nach dem Streit ist das Zeichen dafür, dass uns die Menschen, mit denen wir streiten, wichtig sind. Wären sie uns egal, würde es uns nicht so wehtun. Das Gefühl der Sinnlosigkeit entsteht nur, weil wir fälschlicherweise glauben, ein politischer Streit müsse damit enden, dass einer Recht bekommt.

Streit – Bild von geralt auf Pixabay

Ellens Gedanken am Tag danach oder wie man nach der Schlammschlacht die Scherben aufsammelt

Jeder, der schon einmal am Esstisch oder im Klassenzimmer über Politik gestritten hat, kennt dieses lähmende Gefühl am nächsten Morgen. Es ist eine emotionale Bleischwere. Eine Mischung aus bitterer Enttäuschung, Erschöpfung und einer leisen, beängstigenden Entfremdung. Man schleicht umeinander herum, vermeidet den Blickkontakt, und der Elefant im Raum ist so riesig, dass man kaum atmen kann. Man fragt sich: War es das wert? Haben wir gerade wegen eines politischen Paragraphen unsere Beziehung beschädigt?

Als Lehrerin habe ich gelernt: Der Streit selbst ist oft gar nicht das Schlimmste. Das eigentliche Risiko für eine Familie oder eine Klasse ist das, was danach passiert – das chronische Schweigen, das innerliche Kündigen der Beziehung. Wie also bricht man diese Mauer nieder? Wie kitten wir die Verbindung zu Menschen, die uns wichtig sind, obwohl sie beim Thema Duldungspolitik scheinbar auf einem völlig anderen Planeten leben?

Wichtig erscheint mir die Entkopplung oder die Trennung von Meinung und Mensch. Das beginnt im eigenen Kopf. Wir müssen die Meinung des anderen von seinem Charakter trennen. Wenn Jonas fordert: „Wer abgelehnt ist, muss sofort raus“, muss ich aufhören, das als „Er ist ein herzloser Unmensch“ zu übersetzen. Wenn Jonas mich als „weltfremde Gutmensch-Lehrerin“ beschimpft hat, muss er begreifen, dass mein Mitgefühl keine Schwäche oder Gesetzlosigkeit ist. Das gilt auch am Küchentisch. Wir müssen uns gegenseitig zugestehen: Du bist immer noch mein Sohn, mein Vater, meine Lehrerin. Du bist gut, auch wenn ich deine Ansicht in dieser Sache unerträglich finde.

Das Meta-Gespräch oder das Reden über das Reden ist wesentlich. Man sollte den Streit nicht einfach totschweigen, aber man sollte auch auf keinen Fall die inhaltliche Diskussion neu aufrollen. Der Trick ist das sogenannte Meta-Gespräch. Man redet nicht mehr über die Duldung, sondern über die Gefühle, die der Streit ausgelöst hat. Ein Satz von mir zu Jonas am nächsten Tag könnte lauten: „Jonas, es tut mir leid, dass ich gestern so emotional und laut geworden bin. Mir liegt das Thema sehr am Herzen, aber du als mein Schüler bist mir wichtiger als jeder politische Streit. Ich möchte nicht, dass das zwischen uns steht.“ In der Familie funktioniert das genauso: „Wir sind uns gestern echt fies angegangen. Das tut mir leid. Lass uns das nächste Mal rechtzeitig aufhören, bevor wir uns verletzen.“ Das nimmt sofort den Druck aus dem Kessel. Es zeigt dem anderen: Unsere Beziehung ist sicher.

Ein weiterer Punkt ist, den ungelösten Konflikt aushalten zu lernen („Agree to disagree“). Wir leben in einer Kultur, die uns vorgaukelt, jeder Konflikt müsse mit einem Kompromiss oder dem Sieg einer Seite enden. Das ist ein Trugschluss. Beim Thema Migration und Duldung wird eine Familie oft keine Einigkeit erzielen – zu tief sitzen die unterschiedlichen moralischen Grundbedürfnisse nach Ordnung einerseits und Fürsorge andererseits. Wir müssen lernen, die Meinung des anderen schlicht auszuhalten. Das bedeutet nicht, sie zu akzeptieren oder gutzuheißen. Es bedeutet nur anzuerkennen: Das ist deine Position. Ich teile sie nicht. Aber ich halte es aus, dass du sie hast.

Mein pädagogisches Fazit lautet: Wenn ich heute auf die aufgeheizte Debatte blicke, dann glaube ich, dass uns eine Sache völlig abhandengekommen ist: die Demut vor der Komplexität. Die Duldungspolitik ist ein Dilemma. Ein Dilemma zeichnet sich dadurch aus, dass es keine einfache, absolut richtige Lösung gibt. Wenn wir das anerkennen, können wir auch dem Andersdenkenden am Küchentisch mit mehr Milde begegnen. Wir müssen die politische Debatte den Politikern überlassen. Am Küchentisch und im Klassenzimmer ist unsere eigentliche Aufgabe eine ganz andere: die Menschlichkeit im Kleinen zu bewahren – gerade dann, wenn wir uns im Großen uneinig sind.

  • Beitrags-Kategorie:Alltagskultur / Blog
  • Beitrag zuletzt geändert am:23. Oktober 2026
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