Nostalgie: Russlandbilder zwischen Lesung, Film, Theater und Klischee
Die „Darmstädter Gespräche“ am Staatstheater Darmstadt bewiesen immer wieder, dass Theater und Literaten sich gleichermaßen mit Fragen des politischen und…
Die „Darmstädter Gespräche“ am Staatstheater Darmstadt bewiesen immer wieder, dass Theater und Literaten sich gleichermaßen mit Fragen des politischen und…
Die Geschichten um Hans und Katharina in „Kairos“ und die Geschichte von Otze in der Oper „Otze Axt“ sind erschütternde…
"Kairos": Die Geschichte von Hans und Katharina zeigt, wie eine Liebe zerstörerisch wirken kann, wenn sie sich zur Macht und Kontrolle wandelt. Zugleich wird sie zum Sinnbild der abgeschlossenen Welt der DDR.
Im Kontext von "Otzes Axt" bedeutet der Wunsch nach einem anderen Leben das drängende Gefühl, dass etwas Essenzielles in seinem jetzigen Dasein fehlt. Otze sehnt sich nach Freiheit und Individualität, die er in der restriktiven Gesellschaft der DDR nicht finden kann. Diese Sehnsucht treibt ihn an, sich den Konventionen zu widersetzen und seinen eigenen Weg als Punk zu gehen, in der Hoffnung, ein Leben zu finden, das ihm mehr Erfüllung und Sinn gibt.
Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck schreibt im Roman „Kairos“ über eine fatale Liebesbeziehung zwischen einem älteren Mann und einer jungen Frau in der späten DDR-Zeit. Die Oper Otze Axt des Künstlerkollektivs Dritte Degeneration Ost am Staatstheater Darmstadt vermittelt das Bild der DDR unter der Idee einer Zeit, die über die Individuen hereinbricht und zu Entscheidungen drängt.
Bei der Inszenierung von Tschaikowskys Oper Iolanta in der Regie von Evgeny Titov wird auf eine traditionelle Interpretation verzichtet und der Fokus auf gesellschaftliche Fragen gelegt.
Am 29. März 2025 wurde das Musical Jekyll & Hyde von Steven Cuden/Frank Wildhorn zum letzten Mal am Staatstheater Darmstadt aufgeführt – eine Geschichte, die nicht nur um das Zusammenspiel von Gut und Böse dreht, sondern auch spannende Fragen zur menschlichen Natur aufwirft.
Tief im Inneren des „Blinden“, des aus sozialen, physischen oder psychischen Gründen „Verstummten“ liegt die Sehnsucht nach einer Welt, die eine Weiterentwicklung zulässt, ohne Abhängigkeit und eigenbestimmt, der Wunsch, eine Grenze, die gleichzeitig Schutzraum und Käfig ist, zu verlassen. Von einer "Zeit des Erwachens" schreibt der Mediziner und Schriftsteller Oliver Sacks.
Was ist Sehnsucht? Ist sie das schmerzliche Verlangen nach einem unerreichbaren Glück? Oder die süße Qual, die Hoffnung weckt und Träume entfacht? In den Romanen von Hedwig Courths-Mahler ist Sehnsucht der Schlüssel zu großen Gefühlen, schicksalhaften Wendungen und einem Happy End, das alle Widrigkeiten überwindet.
Wien jubelt im April 2025 über Tschaikowskys Einakter „Iolanta“, die Oper handelt von der Geburt an blinden Tochter des provençalischen Königs René. In der Geschichte geht es um das Verheimlichen und VerbergenDer Kulturbotschafter des UniWehrsEL fragt danach, ob Erkenntnis immer eine Erlösung bedeutet, oder Wahrheit unerträglicher sein kann als die Illusion..
Am 02.April 25 hieß es beim Darmstädter Lauschangriff: „Ins Freie; das schöne Wetter weckt Frühlingsgefühle und lockt dazu aktiv oder entspannt die frische Luft zu genießen. Die dazu passenden Gedanken und musikalischen Titel präsentiert uns I. Burn vom Team UniWehrsEL.
Die Inszenierung von L’Invisible an der Oper Frankfurt regt durchaus zu Diskussionen an. Gerade weil sie nicht nur die Sehnsucht des Menschen nach einem Paradies verhandelt, sondern auch dessen Fragilität. Das beginne schon beim Bühnenbild, wie uns ein Leser des UniWehrsEL wissen lässt.
Am 02. April 2025 ist der Hollywoodschauspieler Val Kilmer gestorben. Für einen Lesenden des UniWehrsEL fühlt sich dies surreal an, denn für ihn war er mehr als nur ein Schauspieler – er war ein Held seiner Kindheit.
Bei Pelléas und Mélisande, Maurice Maeterlincks symbolistischem Drama, ging es um die großen Themen der Sehnsucht und Schuld. Je mehr man sich mit Maurice Maeterlinck auseinandersetzt, desto mehr versteht man, wie sehr seine Lyrik, Prosa und Dramatik sich mit dem Themenbereich des Todes auseinandersetzt. Aribert Reimann bedient sich bei seiner letzten Oper bei Maeterlinck.
Mit der Darmstädter Cenerentola ist Sehnsucht nach einem Opernbesuch mit Humor angeregt worden. Der geschilderte knallbunte Kosmos des legendären Regisseurs Achim Freyer reizt zu einer vergleichenden Charakterstudie zur kultigen Darmstädter Symbolfigur, dem Datterich.
Die „Hengstbach Jazz Crew“ nahmen uns mit auf eine facettenreiche Reise quer durch das Jazzwunderland. Humorvollen sprachlichen Zwischeneinlagen folgten dynamische gespielte und gesungene Rhythmen, die zum Mitwippen einluden.
Darmstädter Cenerentola: Ein Märchen im knallbunten Freyer-Kosmos
I. Burn ist der Opernkenner im Team UniWehrsEL, seine Rückbesinnug gilt dem Jahr 2012. Er erlebte es als ein aufregendes Jahr – nicht nur für Opernliebhaber. Damals, in der Inszenierung von Claus Guth an der Oper Frankfurt, durfte er erleben, wie Pelléas und Mélisande ihn und das Publikum verzauberten.
Nach "Der Schwanengesang von AnNa R - Ode an 2012" kam viel Post ins Haus des UniWehrsEL geflattert. Klar, dass…
Sehnsucht als zentrales Motiv in Friedrich Schröders Liedern